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Cron-Referenz: die fünf Felder, Sonderzeichen und Fallstricke

Cron führt Befehle nach einem Zeitplan aus, beschrieben in fünf Feldern — Minute, Stunde, Tag des Monats, Monat und Tag der Woche — gefolgt vom Befehl selbst. Eine Zeile wie 30 9 * * 1 bedeutet halb zehn jeden Montagmorgen, und fast jedes Unix-System plus unzählige Scheduler sprechen diesen Dialekt.

1. Felder und erlaubte Werte

Minuten reichen von 0 bis 59, Stunden von 0 bis 23, Monatstage von 1 bis 31, Monate von 1 bis 12 und Wochentage von 0 bis 7, wobei 0 wie 7 Sonntag bedeutet. Ein Stern steht für jeden Wert an dieser Position, sodass 0 * * * * zu jeder vollen Stunde feuert.

2. Schritte, Bereiche und Listen

Ein Schrägstrich setzt einen Schritt — */15 im Minutenfeld bedeutet alle fünfzehn Minuten — ein Bindestrich setzt einen Bereich wie Wochentag 1-5 für Montag bis Freitag, und Kommas verbinden Listen wie 0,30. Diese lassen sich frei kombinieren, sodass 0 9-17 * * 1-5 als einmal pro Stunde durch den Arbeitstag zu lesen ist, nur werktags.

3. Die Tagesfeld-ODER-Eigenheit

Wenn Tag des Monats wie Tag der Woche beide eingeschränkt sind, feuert Cron sobald eines passt — nicht beide. Eine Zeile für den ersten Montag des Monats braucht besondere Sorgfalt, weil zwei eingeschränkte Felder den Zeitplan erweitern statt einengen. Lassen Sie eines der beiden Felder ein Stern, behält das andere allein die Kontrolle.

4. Presets und Umgebungsfallen

Kürzel wie daily oder weekly expandieren zu Feldmustern, aber die klassische Fünffeld-Form reist am besten zwischen Systemen. Denken Sie daran, dass Cron mit minimaler Umgebung läuft: Pfade, Locales und Shell-Eigenheiten aus Ihrem Terminal kommen nicht mit, also verwenden Sie immer absolute Pfade und testen Sie den Befehl erst von Hand. Bauen Sie Ausdrücke visuell und sehen Sie die nächsten Läufe mit unserem Cron-Generator vorab an, der kommende Termine direkt in Ihrem Browser berechnet.